Prof. Dr. Heiko Roehl

Geschäftsführender Gesellschafter, Kessel&Kessel GmbH

Roehl

Heiko Roehl ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Kessel & Kessel GmbH in Berlin. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Begleitung von Organisationen, die sich in tiefgreifenden Veränderungen befinden. Er hat für ein breites Spektrum von Branchen und Unternehmen erfolgreich Change-Strategien entwickelt und umgesetzt. Heiko Roehl war fast zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungsfunktionen für größere Veränderungsprogramme verantwortlich: Fünf Jahre davon für die Zukunftsforschung der Daimler-Benz AG in Berlin und Palo Alto/USA. Dort arbeitete er zu unterschiedlichen Aspekten organisierter Wertschöpfung: Kooperation, Vertrauen, Strategiearbeit, organisationales Lernen und Organisationsentwicklung.

Anschließend baute er für fünf Jahre die Nelson-Mandela-Stiftung vor Ort in Johannesburg/Südafrika im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf. Im Anschluss war er fünf Jahre für die Unternehmensorganisation und -entwicklung im Stab für Unternehmensentwicklung der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) global verantwortlich. In den folgenden zwei Jahren baute er die globale Führungsakademie des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf und leitete diese.

Heiko Roehl hat in Berlin, Bologna und Bielefeld Psychologie, Betriebswirtschaft und Soziologie studiert und ist Diplompsychologe und promovierter Soziologe. Seine Dissertation wurde mit dem wissenschaftlichen Förderpreis der Deutschen Systemischen Gesellschaft ausgezeichnet. Er ist Autor zahlreicher Publikationen im Themenkreis Organisation/ Veränderungsmanagement und Mitherausgeber der Zeitschrift Organi­sationsEntwicklung, der führenden deutschsprachigen Publikation für Unter­nehmens­entwicklung und Change-Management (Handelsblatt Verlag). Zuletzt publizierte er im Nicolai-Verlag die Monographie „Ich Anderer“ (2018) und den „Change Navigator“ im Beltz-Verlag (2017). Er ist außerdem Honorarprofessor an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Br. und erklärt auch ungefragt und mit viel Leidenschaft, wie komplexitätsadäquate Interventionsprogramme wirklich funktionieren.